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Energiewende betrifft nicht nur den Energiesektor, sondern alle
Gemeinsam haben ESYS, BDI und dena die Bundesregierung zu einer entschlosseneren Klimapolitik aufgerufen

Wenn die Energiewende zwei Dinge nicht gebrauchen kann, sind es Verzögerungen und steigende Kosten. Und nach Ansicht von Experten hängt beides eng zusammen: Wichtige Entscheidungen und Investitionen aufzuschieben, würde zu deutlich höheren Kosten führen, heißt es in einem gemeinsamen Appell der deutschen Wissenschaftsakademien mit ihrem Projekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS), des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und der Deutschen Energie-Agentur (dena) an die deutsche Bundesregierung.

„Expertise bündeln, Politik gestalten – Energiewende jetzt!“ lautet daher die Titel-Devise der Handlungsempfehlung, die sich auf drei voneinander unabhängigen Grundsatzstudien im Auftrag der drei Institutionen stützt. Das 17 Seiten kurze Paper vergleicht die drei Einzelstudien miteinander, skizziert die Herangehensweisen sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Ergebnissen.

Energiewende geht alle an

Darin plädieren ESYS, BDI und dena dafür, die Energiewende ganzheitlich zu betrachten – als Herausforderung, die nicht nur den Energiesektor, sondern alle Teile der Wirtschaft und der Gesellschaft betrifft. Zielführend seien dabei nicht Einzelregelungen, Subventionen und kleinteilige Fördermaßnahmen, sondern ein ordnungspolitischer Ansatz: „Erfolgreiche Energiesystempolitik setzt klare, langfristige Rahmenbedingungen, gibt technologieoffen Anreize für klimaschonende, energieeffiziente Technologien, nutzt sektorübergreifende Instrumente, die das gesamte Energiesystem in den Blick nehmen und stärkt lokale, europäische sowie internationale Kooperationen.“

Als zentrales Element einer solchen Politik, so der Tenor, „sollten CO2-orientierte Preissignale für alle Anwendungssektoren stehen.“ Gemeint ist eine Abgabe, die jeder bezahlen muss, wenn er den Ausstoß von Treibhausgasen verursacht. Namentlich genannt werden die Wärmeerzeugung und der Verkehr. Bisher müssen – im Rahmen des EU-weiten Emissionshandelssystem (ETS) – nur der Energiesektor, die energieintensive Industrie sowie Teile des Flugverkehrs innerhalb der EU für Treibhausgasemissionen bezahlen.

Nach Ansicht der Autoren, „sollte die Bundesregierung das System an Abgaben, Umlagen und Steuern umfassend und möglichst noch in dieser Legislaturperiode überarbeiten.“

Bildnachweis: „Expertise bündeln, Politik gestalten – Energiewende jetzt!“ – Energiesysteme der Zukunft, Bundesverband der deutschen Industrie e. V., Deutsche Energie-Agentur

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