Das Bild zeigt schwimmende Offshore-Windräder des Windparks Hywind Tampen vor der norwegischen Küste.
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Ausbau von Offshore-Wind in Europa liegt 2022 auf Rekordkurs
4,2 Gigawatt neu installierte Leistung werden laut Rystad-Studie ans Netz gehen

Die Offshore-Windindustrie in Europa wird dieses Jahr voraussichtlich den Rekord bei Neuinstallationen brechen. Laut Berechnungen von Rystad Energy (Link in Englisch), einem unabhängigen Analyse- und Beratungsunternehmen im Energiebereich, werden Windräder mit einer Gesamtleistung von rund 4,2 Gigawatt vor den europäischen Küsten ans Netz gehen. Die wichtigsten Zahlen aus dieser Untersuchung präsentiert der en:former hier in kurzer Form.

Offshore-Aubau nimmt an Fahrt auf

Demnach wird der aktuelle Rekordwert von 3,8 GW aus dem Jahr 2019 übertroffen. Nach dem schwachen vergangenen Jahr (1, 8 GW) kann die europäische Offshore-Wind-Branche den Ausbau also deutlich steigern. In den kommenden Jahren werden die Neu-Installationen den Prognosen zufolge sogar noch deutlich wachsen.

Die Experten von Rystad Energy schätzen, dass 2023 Offshore-Windparks mit einer Kapazität von 7,3 GW installiert werden. Und 2025 wird der Zubau sogar bei 8,6 GW liegen – das wäre mehr als eine Verdopplung im Vergleich zum diesjährigen Rekordwert.

Vereinigtes Königreich als Treiber des Wachstums

Das Wachstum wird vor allem durch die britische Offshore-Windbranche getrieben. Ungefähr dreiviertel aller Windturbinen werden vor der britischen Küste installiert. Der Zubau von 3,2 GW ist für das Vereinigte Königreich eine neue Rekordmarke. Auf Platz zwei und drei liegen Frankreich und Deutschland.

4,2 Gigawatt mehr an Offhore-Kapazitäten für Europa in 2022

Anteilig für die Länder in Europa, in Prozent; Quelle: Rystad Energy 2022

Großbritannien dominiert beim Ausbau, da drei sehr große Offshore-Windparks in diesem Jahr vollständig den Betrieb aufnehmen werden: Hornsea Two, Moray East und Triton Knoll. Letzterer ist mehrheitlich im Besitz von RWE, wurde von dem Unternehmen gebaut und jetzt betrieben.

RWE mit zweitgrößtem Beitrag

Insgesamt leistet RWE den zweitgrößten Beitrag zum Offshore-Ausbau in Europa. Neben Triton Knoll wird das Unternehmen Ende dieses Jahres den Bau des Offshore-Windparks Kaskasi vor der deutschen Küste abschließen. Kaskasi wird der erste Offshore-Windpark in Deutschland sein, der seit 2020 in Betrieb geht – also ein Neustart für Deutschlands sehr ambitionierte Ausbaupläne.

Für Frankreich ist es kein Neustart, sondern ein Start überhaupt. Dieses Jahr wird das erste kommerzielle Offshore-Windprojekt mit einer Gesamtleistung von 480 Megawatt (MW) ans Netz gehen.

Deutlich kleiner sind weitere Projekte, die aber in vielerlei Hinsicht spannend sind: In Norwegen wird voraussichtlich mit dem 88-MW-Projekt Hywind Tampen der weltweit größte schwimmende Offshore-Windpark den Betrieb aufnehmen. Italien wird die Fertigstellung seines ersten Offshore-Windparks überhaupt, des 30-Megawatt-Projekts Taranto, feiern. Und in Spanien wird der Bau von schwimmenden Pilotanlagen beendet werden.

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