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CO₂-Emissionen in der deutschen Stromerzeugung sinken weiter
Erneuerbare Energien verstärken Trend: Ausstoß geht um knapp die Hälfte gegenüber 1990 zurück

Pro erzeugter Kilowattstunde Strom werden immer weniger CO2-Emissionen ausgestoßen, das zeigen die aktuellen Berechnungen des Umweltbundesamts (UBA). Einmal im Jahr veröffentlich das UBA seine Berechnungsergebnisse zum sogenannten CO2-Emissionsfaktor im deutschen Strommix. Dieser Faktor gilt als wichtiger Indikator für die Klimaverträglichkeit der Stromerzeugung. Die Zahlen bestätigen einen Trend: Weil der Anteil der Erneuerbaren Energieträger am deutschen Strommix steigt, sinken die Treibhausgasemissionen erheblich.

Pro kWh Strom, Emissionen seit 1990 fast halbiert 

Vor allem in den vergangen vier Jahren ist der Rückgang beachtlich: Während im Jahr 2016 pro Kilowattstunde Strom 523 Gramm Kohlendioxid ausgestoßen wurde, sank der Wert in den Folgejahren auf 485 Gramm (2017) beziehungsweise 468 Gramm (vorläufige Zahlen für 2018). Im vergangenen Jahr machte der CO2-Emissionsfaktor nach UBA-Schätzungen noch mal einen deutlichen Sprung nach unten: 401 Gramm CO2 pro kWh.

Kohlendioxidemissionen der deutschen Stromerzeugung

Quelle: Umweltbundesamt

Damit liegt der CO2-Emissionsfaktor 363 Gramm unter dem des Referenzjahres 1990 (764 Gramm). Bei der Erzeugung einer Kilowattstunde Strom wird also nur noch knapp die Hälfte der Emissionen gegenüber 1990 emittiert.

Weniger CO2 durch mehr Strom aus Sonne und Wind

Auch die absoluten Zahlen, die Emissionen für die Stromerzeugung, sind in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Im Vergleich zum Referenzjahr 1990 sanken die Emissionen dabei bis 2017 um 83 auf 283 Millionen (Mio.) Tonnen Kohlendioxid. Für das Jahr 2018 werden vorläufige Emissionen von 269 Mio. t CO2 errechnet und für das Jahr 2019 werden 219 Mio. t CO2 geschätzt.

Als Gründe für die spürbare Senkung des Kohlendioxid-Emissionsfaktors nennt das Umweltbundesamt in erster Linie den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Mehr Strom aus Sonne und Wind, weniger Strom aus Kohleverbrennung sowie die Preise im Emissionshandel hätten dazu beigetragen. Die Bemühungen der Energiewirtschaft zeigen also Erfolg. Laut einer früheren UBA- Untersuchung ist sie hauptverantwortlich für den Rückgang der Emissionen in Deutschland. Die Sektoren Verkehr und Gebäude haben dagegen deutlichen Nachholbedarf. Die Emissionen in den beiden Sektoren stiegen 2019 um 0,7 Prozent (Verkehr) und 4,4 Prozent (Gebäude).

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