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Zurück zur ÜbersichtLNG als Kraftstoffalternative für die Schifffahrt
Der Duisburger Hafen soll eine mobile Tankstelle bekommen – flüssiges Erdgas soll CO2 im Frachtverkehr einsparen

Liquified Natural Gas – kurz LNG – hat ein hohes Potenzial, als Kraftstoffalternative große Mengen COeinzusparen. Die Voraussetzung dafür ist eine funktionierende Infrastruktur zur Lagerung und Verteilung.

Erdgas verursacht als Kraftstoff deutlich weniger Emissionen an Kohlendioxid, Stickoxid, Schwefeldioxid und Feinstaub als Benzin oder Diesel. Für PKW gibt es inzwischen ein Netz an Erdgas-Tankstellen, das die Umweltvorteile für Privatpersonen und Flottenbetreiber nutzbar macht. Auch für den Schwerlastverkehr ist Gas attraktiv, allerdings werden hier größere Kraftstoffmengen benötigt. Liquified Natural Gas (LNG) ist Erdgas, das durch Kühlung auf -161 Grad Celsius in den Flüssigzustand versetzt wird. Dabei reduziert sich das Erdgas-Volumen massiv: Flüssiges Erdgas nimmt etwa 1/600 des Raumes ein, den es im gasförmigen Zustand hat. Das ermöglicht den Transport großer Erdgasmengen und macht LNG zu einer Option für LKW und sogar Schiffe. Bislang ist das Tankstellennetz für LNG allerdings noch sehr wenig ausgebaut.

Deutsches Leuchtturmprojekt im Duisburger Hafen

Der Duisburger Hafen nimmt seit Januar 2018 in Deutschland eine Vorreiterrolle für den Aufbau einer nachhaltigen LNG-Ladeinfrastruktur ein. Mit einer Förderung vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Höhe von 740.000 Euro, setzt die Duisburger Hafen AG gemeinsam mit RWE Supply & Trading und der Universität Duisburg Essen ein Projekt um, in dem der Hafen eine mobile LNG-Tankstelle erhalten soll. Darüber hinaus werden in einer ersten Phase zwei Umschlagsgeräte von Diesel auf LNG umgerüstet. Diese werden dann in einer Demonstration unter realen Bedingungen getestet.

Das Projekt legt mit seinem multimodalen Konzept den Grundstein für eine nachhaltige Mobilität am Leuchtturmstandort Duisburger Hafen. Andree Stracke, Geschäftsführer der RWE Supply & Trading

Das Projekt ist auf 29 Monate angelegt, der Fokus liegt auf der Erforschung der LNG-Technologie und der Entwicklung eines langfristigen Geschäftsmodells für die Nutzung von LNG als Kraftstoff.

Neben einer konsequenten Senkung der CO2-Emmissionen durch die Nutzung von LNG, wird gleichzeitig Europas größter Binnenhafen auf wirtschaftlicher Ebene gestärkt. Auch Andree Stracke, Geschäftsführer der RWE Supply & Trading und zuständig unter anderem für den Gasbereich, ist begeistert von dem Ergebnis: „Das Projekt legt mit seinem multimodalen Konzept den Grundstein für eine nachhaltige Mobilität am Leuchtturmstandort Duisburger Hafen.“

Bildnachweis: LaMiaFotografia, shutterstock.com

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