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Zurück zur ÜbersichtUS-Ostküstenstaaten mit neuen Zielen für Offshore-Windparks
Ambitionierte Bundesstaaten wollen riesiges Offshore-Windpotenzial der USA nutzen

An der windreichen Ostküste haben sich die sechs US-Bundesstaaten New York, Massachusetts, Connecticut, New Jersey, Maryland und Virginia neue Ziele für die Entwicklung von Offshore-Windparks mit Kapazitäten von insgesamt 25,4 Gigawatt (GW) gesetzt. Realisiert werden sollen die Ziele zwischen den Jahren 2026 und 2035.

Erst vor kurzem kündigte der Staat New Jersey eine Verdopplung des Offshore-Windenergieziels von 3,5 GW bis 2030 auf 7,5 GW bis 2035 an. Diese Zielsetzung wird nur noch von New York übertroffen, der Bundesstaat plant bis zum Jahr 2035 Ausschreibungen in Höhe von 9 GW. Im September gab Virginia eine Zielmarke von 2,5 GW bis 2026 bekannt. Das sind ambitionierte Pläne vor dem Hintergrund, dass bis heute in den USA nur ein einziger Offshore-Windpark in Betrieb ist. Es handelt sich um den Windpark „Block Island“ vor Rhode Island.

Doch selbst diese Zielvorgaben umfassen nicht mal ansatzweise das gesamte Potenzial der Windressourcen an der Ostküste der USA. Nach Angaben des NREL (US National Renewable Energy Laboratory) verfügen die Ostküstenstaaten über enorme Nettokapazitäten von rund 494 GW in Wassertiefen von bis zu maximal 60 Metern. North Carolina besitzt mit 96 GW das höchste Potenzial, gefolgt von Massachusetts mit 83 GW.

Das Windpotenzial an der US-Ostküste

Offshore-Windpotenzial in Megawatt (MW); Quellen: NREL 2016 Offshore Wind Energy Resource Assessment for the United States, media reports and state government announcements

Einschätzung des Potenzials

Auch wenn sich andere Bundesstaaten noch keine Ausbauziele gesetzt haben, wächst insgesamt das Interesse. Zum einen wegen der klimafreundlichen Energie, welche der Energieträger bieten kann, zum anderen wegen möglicher Arbeitsplätze entlang der sich entwickelnden Lieferkette der Offshore-Windenergie.

Im November genehmigte Maine sein erstes Offshore-Windprojekt mit einer Maximalleistung von 12 Megawatt (MW), obwohl der Staat erst Anfang des Jahres das Genehmigungsverbot für Windenergieprojekte aufgehoben hatte. Im Bundesstaat North Carolina genehmigte Gouverneur Roy Cooper indessen eine Analyse des Offshore-Windpotenzials.

Am 4. Dezember unterzeichnete der Gouverneur von New Hampshire, Chris Sununu, eine Verordnung zur Einrichtung von Beiräten, um seinen Bundesstaat auf die Entwicklung von Offshore-Windenergie vorzubereiten. Sobald diese Studien abgeschlossen sind, könnten weitere östliche Küstenstaaten Entwicklungsziele festlegen, was die wachsenden Ambitionen der USA im Bereich der Offshore-Windenergie noch weiter verstärken würde.

Bildnachweis: Sasa Kadrijevic, shutterstock.com

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