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Microsoft setzt erfolgreich Wasserstoff bei Notstromversorgung ein
US-Konzern will bis 2030 Dieselaggregate abschaffen und Elektrolyseure einsetzen

Bill Gates und Windows, Cloud-Dienste und IT-Produkte: Das sind die Begriffe, die einem wahrscheinlich als erstes in den Sinn kommen, wenn der Name Microsoft fällt Regelmäßig macht das US-Unternehmen – ähnlich wie andere große Tech-Konzerne – aber auch mit fortschrittlichen Energie-Projekten auf sich aufmerksam. Denn Microsoft hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 „carbon-negative“ zu sein – also mehr CO2 aus der Atmosphäre zu holen, als zu emittieren. Bis 2050 will man gar die historischen Emissionen des Unternehmens wieder eingefangen haben.

Auf dem Weg dorthin hat Microsoft nun getestet, ob sich die vorhandenen Notstromaggregate mit Dieselantrieb durch Wasserstoff getriebene Brennstoffzellen ersetzen lassen. Mit Erfolg: 48 Stunden lang liefen mehrere Datencenter mit Strom aus grünem Wasserstoff. Nun plant man bis 2030 sämtliche Dieselaggregate auszutauschen.

Wenn der Trend der vergangenen Jahre sich fortsetze, heißt es aus der Unternehmenszentrale in Redmond im US-Staat Washington, könnten Brennstoffzellen in ein bis zwei Jahren preislich mit Dieselgeneratoren konkurrieren.

Doch die Überlegungen gehen noch weiter: Mittelfristig überlegt man bei Microsoft, Elektrolyseure in Betrieb zu nehmen, um die Brennstoffzellen mit selbst erzeugtem Wasserstoff zu versorgen. Die so gewonnene Energiespeicherkapazität könnte dann auch außerhalb der eigenen Notstromversorgung genutzt werden, um das Stromnetz zu stützen – nämlich dann, wenn Sonne und Wind zu wenig Strom produzieren.

Auf diese Weise wären die Elektrolyseure von Microsoft stärker ausgelastet und würden ganzjährig dazu beitragen, Emissionen in der Stromversorgung zu reduzieren. Und nicht nur sporadisch, wenn der Strom ausfällt oder die Notaggregate getestet werden.

Bildnachweis: shutterstock.com, Timofeev Vladimir

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