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Unter Druck und unter die Erde
Niederländischer Gasnetzbetreiber Gasunie testet Salzkavernen-H2-Speicher. Erste Ergebnisse vielversprechend

Erfolg für Gasunie, gute Nachricht für eines der Schlüsselelemente der Energiewende: Der niederländische Gasnetzbetreiber hat vor kurzem am Standort Zuidwending (östlich von Groningen) erfolgreich Wasserstoff in den Untergrund eingespeist. Damit können die Tests zur Speicherung des chemischen Elements mit dem Symbol H in Salzkavernen weitergehen. Nach derzeitiger Planung dürften die ersten Tanks 2026 betriebsfähig sein.

Infrastruktur entscheidend

Für den Energiemix der Zukunft ist die großtechnische (unterirdische) Speicherung von Wasserstoff ein unverzichtbarer Bestandteil. Um das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu bewältigen, gilt es, ähnlich wie bei Ökostrom eine Zwischenspeicherung in großem Maßstab aufzubauen. Ohne eine funktionierende Infrastruktur, zu der Depots zweifelsfrei gehören, kann sich kein Wasserstoffmarkt entwickeln. In diese Richtung geht auch das „NortH2“-Projekt, an dem unter anderem Gasunie und RWE beteiligt sind.

Die Einbringung von Erdgas und Erdöl in Salzkavernen stellt schon lange ein wichtiges Element der Energieversorgung in vielen Industrieländern dar. „Salzkavernen sind unter anderem aufgrund der geringen Investitionskosten und der guten Abdichtung die vielversprechendste Option für große Speicher“, weiß Peter Kukla, Leiter der Abteilung „Georesources“ am Fraunhofer IEG und Professor für Geologie an der RWTH Aachen. Dies gilt auch für Wasserstoff, so zumindest eines der Ergebnisse einer Studie des europäischen Gasinfrastrukturverbandes zum Bedarf an Speicherkapazitäten in einer kommenden Wasserstoffwirtschaft.

Finale Entscheidung in 2022

Diese positive Einschätzung bestätigen nun die Erfahrungen von Gasunie in Zuidwending, wo seit mehr als zehn Jahren Erdgas gespeichert wird. Dort wurde zu Forschungszwecken Wasserstoff in ein Bohrloch eingeleitet. Es gab Untersuchungen beispielsweise mit Blick auf unterschiedliche Druckdosierungen genauso wie zu der Frage ob, die für die Gasspeicherung erforderlichen Materialien und Komponenten sich auch für die Speicherung von Wasserstoff eignen. Die Ergebnisse waren durch die Bank positiv. Nun stehen weitere Tests an. Sollten auch diese erfolgreich verlaufen, dürfte im nächsten Jahr die endgültige Entscheidung über die Realisierung einer großtechnischen Wasserstoffspeicherung in Zuidwending fallen.

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