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Wechselhafter Winter verlangt Flexibilität
Wenn sich windreiche und windarme Tage abwechseln ist ein Zusammenspiel von Erneuerbaren und Konventionellen wichtig für die Stromerzeugung

Es ist kalt geworden in Deutschland,  Schnee bedeckt die Landschaften wie ein Tischtuch. Mütze und Handschuhe gehören zur Grundausstattung. In den Häusern und Wohnungen ist es aber warm, Radios und Fernseher laufen und übertragen die Handball-WM. Ein Januar-Abend in Deutschland.

Spannend wird es bei der Frage, welche Kraftwerke wann dafür sorgen, dass es hell und warm bleibt. Ein Blick in die Strommarktdaten auf smard.de – der Seite der Bundesnetzagentur – zeigt, dass zwischen dem 14. und 18. Januar Windkraftanlagen auf See und an Land einen großen Anteil der erzeugten Leistung lieferten: Am 17. Januar um 20 Uhr speisten sie 30.801 Megawatt ein – das war zu diesem Zeitpunkt knapp die Hälfte der insgesamt nachgefragten Leistung von 76.256 Megawatt.

Ganz anders sieht es eine Woche später aus: am Donnerstag, 24. Januar um 20 Uhr lieferten die Windkraftanlagen an Land und auf der See nur 1.286 Megawatt, Braun- und Steinkohlenkraftwerke sowie Gaskraftwerke  zusammen aber 42.113 Megawatt von den insgesamt einspeisenden 62.363 Megawatt. Beides zusammen zeigt, zum einen, dass die Energiewende in vollem Gange ist. Und zum anderen, dass es das Zusammenspiel von Erneuerbaren und Konventionellen braucht, damit es hell und warm bleibt.

Konventionelle Kraftwerke sichern nämlich dann die Stromversorgung, wenn Erneuerbare nicht liefern können. Wie am 24. Januar, als dichte Wolken kaum einen Sonnenstrahl bis zu den Photovoltaikanlagen ließen und gleichzeitig eine Flaute in Norddeutschland herrschte. In diesem Fall ist die Stromproduktion aus den regenerative Energiequellen Sonne und Wind äußert gering. Dieses Phänomen, welches Experten zufolge mehrmals im Jahr auftreten kann, nennt man Dunkelflaute.

Gerade im Winter ist ein breiter Energiemix unerlässlich für die Versorgungssicherheit. Während der lang anhaltenden Frostperiode im vergangenen Winter wurde Erdgas in erster Linie für das Heizen von Gebäuden gebraucht, Kohle- und Kernkraftwerk deckten dagegen den Großteil der Stromversorgung. Der Einsatz in Gaskraftwerk hätten die Gasknappheit verschärft und die Preise weiter nach oben getrieben.

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