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Die USA sind der attraktivste Markt für Erneuerbare
Investitionen in Solar- und Windkraft: IHS Markit analysiert weltweit 35 Märkte

Erneuerbare Energien werden weltweit stark ausgebaut. Laut International Renewable Energy Agency (IRENA) ist die Kapazität der Anlagen, die Strom aus Windkraft, Wasserkraft und Sonnenenergie gewinnen, 2020 um 260 Gigawatt (GW) gestiegen – ein Rekordwert. Und die Experten prognostizieren, dass das Ausbautempo in den kommenden Jahren weiter anziehen wird. Für Investoren bietet der Markt damit sehr gute Aussichten. Das Daten- und Informationsdienstleistungsunternehmen IHS Markit mit Sitz in London hat nun analysiert, welche Regionen besonders attraktiv für Investitionen sind.

Dazu haben Analysten die 35 Märkte, die bis zum Jahr 2030 voraussichtlich 90 Prozent des Zubaus an Solar- und On- und Offshore-Windkraft ausmachen werden, hinsichtlich ihrer Attraktivität für Anleger verglichen. Insgesamt sieben Kategorien flossen in die Bewertung ein, darunter auch aktuelle politisch Rahmenbedingungen, die Infrastruktur sowie Ertragsrisiken und Renditeerwartungen. Die Global Renewable Market Attractiveness Rankings enthalten sowohl einen Gesamtüberblick als auch Ranglisten für die einzelnen Technologien.

Ausbauweltmeister China auf Rang drei

Im Gesamtranking liegen die USA auf dem ersten Platz vor Deutschland und dem chinesischen Festland. Im vergangenen Jahr entfiel zwar mehr als die Hälfte des weltweiten Zubaus auf China, wegen des schwierigen Marktzugangs reichte es aber im Attraktivitätsvergleich nur knapp für einen Podiumsplatz. Frankreich und Spanien folgen auf den Rängen vier und fünf. Hier heben die Experten starke Marktfundament, stabile Beschaffungsmechanismen und langfristige Ziele für die Energiewende positiv hervor. In Indien sehen sie starke Ambitionen und attraktive Subventionen für Erneuerbare. Das südasiatische Land schafft es damit auf den sechsten Platz gefolgt von Australien, Japan und den Niederlanden.

Auch in den Technologierankings erreichen die Vereinigten Staaten zweimal die Spitze: Sie bieten die attraktivsten Konditionen für Investoren in Onshore-Windparks und Photovoltaik-Anlagen. Wer in Windräder an Land investieren möchte, findet zudem in Spanien, Frankreich und Australien vielversprechende Märkte vor. Freiflächensolaranlagen sind auf dem chinesischen Festland, in Indien, Spanien und auch in Australien ein aussichtsreiches Investment.

Wegen der relativ geringen Unterstützung für die Entwicklung von Onshore-Wind- und Solaranlagen hat das Vereinigte Königreich im Gesamtranking knapp die Top 10 verpasst. Die ambitionierten Pläne für den Ausbau der Windkraft auf See bringen den Briten dafür den ersten Platz in dieser Kategorie ein. An zweiter bis fünfter Stelle rangieren Deutschland, die Niederlande, die USA und Frankreich. Sie alle haben ehrgeizige Vorhaben und planen, Windparks im Gigawatt-Bereich vor ihren Küsten zu installieren.

Viele Märkte verzeichneten zuletzt ein starkes Wachstum

Die Autoren weisen bei ihrer Bewertung auch darauf hin, dass einige Länder noch einen weiteren Weg bis zur klimaneutralen Stromerzeugung gehen müssen als andere. So leide etwa in Indien der Onshore-Windkraftanbau unter fehlendem Netz- und Landzugang. Und Australien stehe vor der Herausforderung, die unterschiedlichen Ambitionen auf Bundes- und Bundesstaatenebene zu vereinen.

Dennoch sehen die Analysten ein enormes Potenzial auf dem Erneuerbaren-Markt: „Onshore-Wind, Offshore-Wind und Solar-PV werden bis 2030 über 80 Prozent des weltweiten Zubaus an Stromerzeugungskapazitäten ausmachen. Auch wenn der Löwenanteil der Kapazitätserweiterungen im Jahr 2020 aus nur zwei Märkten – China und den USA – kam, verzeichneten fast 50 Märkte ein zweistelliges Wachstum“, resümiert Eduard Sala de Vedruna, Executive Director, Global Clean Energy Technology and Renewables bei IHS Markit.

 

Bildnachweis: © RWE AG

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